Klaus Brähmig MdB

Mein Wahlkreis

Geschichte

Im Zuge der sächsischen Kreisgebietsreform fusionierten zum 1. August 2008 die Landkreise Sächsische Schweiz und Weißeritzkreis zum Landkreis Sächsische Schweiz–Osterzgebirge. Der Landkreis befindet sich im Süden des Freistaates Sachsen und erstreckt sich südlich von Dresden bis zur tschechischen Grenze.

Landschaftlich ist der Landkreis von der typischen Felslandschaft der Sächsischen Schweiz, im Nordosten durch die Ausläufer des Lausitzer Berglands und im Westen durch die Berge des Osterzgebirges geprägt. Durch den Kreis fließen die beiden Flüsse Elbe und Weißeritz. Der tiefste Punkt des Landkreises liegt am Elbufer an der Grenze zu Dresden mit 109 m, die höchste Erhebung ist der Kahleberg bei Zinnwald mit 905 m.

Durch die Fusion der Landkreise Dippoldiswalde und Freital zum Weißeritzkreis entstand 1994 eine politische, wirtschaftliche und kulturelle Struktur, die schon in der Vergangenheit als "Amtshauptmannschaft Dippoldiswalde" existierte. Erste Ansiedlungen auf dem Territorium des ehemaligen Weißeritzkreises gab es mit der Wanderbewegung fränkischer und thüringischer Bauern nach Nordosten, die sie ins Erzgebirge und in den Tharandter Wald führte.

Der Bergbau entstand nach 1420 und hatte im 16. Jahrhundert seine Blütezeit. Dem Bergbau- und Hüttenwesen verdankt die Region nicht nur ihren wirtschaftlichen Aufschwung, sondern auch ein unverwechselbares bergmännisches Brauchtum und das kulturelle Traditionsbewusstsein des deutschen Weihnachtslandes – Erzgebirge. Erzbergbau, Zinn-, Silber- und Steinkohlegewinnung zeichneten über Jahrhunderte das Gesicht unseres heutigen Kreisgebietes, formten die Lebensweise und prägten das kulturelle Selbstverständnis. Im Laufe dieser Jahrhunderte sind viele unserer heutigen Orte schon namhaft geworden, wie zum Beispiel die erste urkundliche Erwähnung der Bergstadt Altenberg im Jahr 1451.

Auch nach dem Zusammenschluss der Landkreise Pirna und Sebnitz im Rahmen der Kreisfusion im Jahr 1994 konnte man die frühere "Amtshauptmannschaft Pirna" wiedererkennen.

Im Jahr 1939 erfolgte die Umbenennung der Amtshauptmannschaft in "Landkreis". Der Amtshauptmann erhielt die Bezeichnung "Landrat". Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Kreisverwaltung neu geordnet. Als Beschlussorgan fungierte jetzt der Kreistag, als Verwaltungsbehörde der Kreisrat, wie es sich bis heute bewährt hat.

Wirtschaft und Tourismus

Die unmittelbare Nähe zu Dresden und wichtige Verkehrsadern, wie die Autobahn A17 erweisen sich als günstige Standortfaktoren. Die breitgefächerte Wirtschaftsstruktur des Landkreises mit vielen kleinen und mittelständigen Unternehmen sowie Handwerks- und Landwirtschaftsbetrieben aller Art bieten gute Entwicklungsmöglichkeiten für die gewerbliche Wirtschaft. Schwerpunkte bilden der Maschinenbau, die Edelstahlproduktion, die Feinmechanik, der Uhrenbau, die Glas- und Porzellanproduktion sowie die Holz- und Papierindustrie.

Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der Region ist der Tourismus. Landwirtschaftliche Reize, zahlreiche Sehenswürdigkeiten und die traditionellen Stätten des Bergbaus sind dazu förderlich. Dem Naturliebhaber bieten sich in der waldreichen Gegend der Täler und Höhen ein artreiche Tier- und Pflanzenwelt. Besonders Sportler schätzen das Elbsandsteingebirge als Klettergebiet mit den unerschöpflichen Möglichkeiten und den unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Den über eintausend Klettergipfel und ca. 12 000 Wege des freien Klettern sind Anziehungspunkte für viele Bergsteiger aus aller Welt.

 

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