Klaus Brähmig

  • Die stark angestiegenen Energiekosten gefährden die Existenz vieler mittelständischer Unternehmen. Gerade die Gießereien leiden extrem unter den hohen Kosten. Deshalb setzt sich Klaus Brähmig für eine Energiewende ein, die Ökonomie und Ökologie
    in einen Ausgleich bringt. In Gesprächen mit Mittelständlern in seinem Wahlkreis erfährt er die wirklichen Probleme, aber auch Erfolge.
  • Der Wintersportstandort Altenberg muss auch in Zukunft als Veranstaltungs- und Trainingsort für Spitzensport erhalten bleiben. Bei Problemen mit den Sportanlagen oder bei der Förderung von Spitzensport verbindet Matthias Benesch, Geschäftsführer der Wintersport Altenberg GmbH, und Klaus Brähmig eine langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
  • Die Handwerks- und Ingenieurstradition der Glashütter Uhrenherstellung ist weltweit bekannt. Das ist ein Pfund, mit dem man auch aus touristischer Sicht wuchern kann. Hier liegen versteckte Potenziale für die Hersteller, aber auch für die Tourismusbranche der Region.
  • An der Oberen Schleuse in Hinterhermsdorf sitzt Klaus Brähmig als Vorsitzender des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz e.V. mit dem Leiter der Nationalparkverwaltung Dr. Dietrich Butter symbolisch in einem Boot. Die Nationalparkverwaltung ist automatisch Mitglied im Vorstand des Verbands. Gemeinsam arbeitet man an Konzepten für einen Tourismus, der weitestgehend im Einklang mit der Natur steht.
  • Bei einem Treffen mit dem Freitaler Oberbürgermeister Klaus Mättig erörtern Dietmar Wagner, Geschäftsführer des Kreissportbundes Sächsische Schweiz – Osterzgebirge, und Klaus Brähmig als Präsidiumsmitglied aktuelle Themen
    der Sport- und Vereinsförderung auf kommunaler Ebene.
  • Die Städtischen Sammlungen Freital auf Schloss Burgk beherbergen beispielsweise Werke von Dresdner Künstlern wie Otto Dix. Nicht nur die großen Kunstsammlungen in den Metropolen müssen erhalten werden. Kultur findet im ganzen Land statt. Deshalb engagiert sich Klaus Brähmig seit Jahrzehnten für die Erhaltung der sächsischen Kulturlandschaft.
  • Die Erhaltung und der Ausbau von Arbeitsplätzen im Bereich der Industrie, des Gewerbes und des Tourismus sind ohne eine moderne Infrastruktur nicht denkbar. Die Verkehrserschließung seines Wahlkreises ist ihm daher eine politische Herzensangelegenheit. Durch die fachliche Beratung von mittelständischen Unternehmen wie dem Ingenieurbüro Ulrich Karsch in Pirna konnte Klaus Brähmig Verkehrsprojekte auf Bundes- und Landesebene anschieben.
  • Unsere Region braucht gut ausgebildete junge Menschen, denen eine Perspektive in der Heimat aufgezeigt wird. Das binationale Friedrich-Schiller-Gymnasium in Pirna ist ein gutes Beispiel für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Als Verwaltungsratsmitglied des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds unterstützt Brähmig Bildungs-, Sozial- und Kulturprojekte in Deutschland und in Tschechien, die das Zusammenwachsen in der Grenzregion fördern.
  • Wer in Handwerk und Mittelstand auf Qualität und Qualifizierung baut, hat auch in der Zukunft goldenen Boden unter den Füßen. Gemeinsam mit Landrat Michael Geisler besucht Klaus Brähmig mittelständische Unternehmen – hier die Bäckerei Bärenhecke.
  • Auf Einladung von Klaus Brähmig machte sich Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer MdB a.D. ein Bild von der Planung der Südumfahrung Pirnas. Gerade dieser Bauabschnitt wäre für wirtschaftliche Entwicklung der hinteren Sächsischen Schweiz und die verkehrliche Entlastung der Stadt Pirna ein großer Gewinn.

Arbeitsschwerpunkte (bis Oktober 2017)

Mittelstand/Handwerk/Dienstleistung

Als gelernter Handwerksmeister bin ich bestens mit der wirtschaftlichen Situation und den täglichen Problemen der einheimischen Unternehmer und Investoren in meinem Wahlkreis vertraut. Ohne funktionierendes produzierendes Gewerbe, mittelständische Industrieunternehmen und ein gesundes Handwerk werden wir die Probleme des Arbeitsmarktes in unserer Region nicht in den Griff bekommen. Aus diesem Grund habe ich seit Beginn meiner politischen Tätigkeit meine Büros als Dienstleistungszentren für Unternehmen meiner Region etabliert. Zur täglichen Arbeit gehören neben gezielten Nachforschungen bei wirtschaftlichen Hemmnissen, die Betreuung von Investoren bei Neuansiedlungen sowie die Vermittlung zwischen Banken und Unternehmen bei Kreditproblemen.

Die eingehenden Petitionen von Unternehmen, die Informationen aus Gesprächen und Firmenbesichtigungen in meiner Heimat fließen umgekehrt auch wieder in meine politische Arbeit in Berlin ein. Als Mitglied des Fraktionsvorstandes und anderer Gremien nutze ich meine Möglichkeiten, die wirtschaftlichen Probleme an entsprechender Stelle vorzutragen und einer Lösung zuzuführen. In Berlin setze ich mich daher auch für eine Reform des deutschen Steuersystems, eine deutliche Reduzierung der Lohnnebenkosten durch die Reform der sozialen Sicherungssysteme, die Entbürokratisierung unserer Gesellschaft und eine Reduzierung der ausufernden Staatsverschuldung ein.

Seit 1990 habe ich mir durch die engagierte Arbeit im Wahlkreis und auf der Bundes- bzw. Landesebene wertvolle Kontakte zu Wirtschaft, Politik und vorpolitischem Raum aufbauen können. Damit war es mir möglich, insbesondere die wirtschaftliche Sanierung bzw. Expansion von Unternehmen aus unserer Region politisch zu flankieren. In zahlreichen Fällen konnten bedrohte Unternehmen gerettet, Arbeitsplätze gesichert bzw. neue Arbeitsplätze geschaffen werden. In dieser Arbeit sehe ich auch in Zukunft meine Hauptaufgabe.

Tourismus

Laut Erhebungen des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz und des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen liegt der Landkreis Sächsische Schweiz - Osterzgebirge mit jährlich etwa 616000 Gästen, die knapp 2,5 Millionen Übernachtungen buchen, im absoluten Spitzenfeld der sächsischen Tourismusregion. Nach Angaben des Arbeitsamtes Pirna sichert die in unserer Region stark mittelständisch geprägte Tourismusbranche allein in meinem Wahlkreis die Erwerbstätigkeit von ca. 7.000 Bürgern.

Als Bundestagsabgeordneter habe ich mich deshalb schon früh gezielt für eine ständige Mitgliedschaft im Bundestagsausschuss für Tourismus entschieden, da ich in der Tourismusbranche eine große Chance sah, neue Arbeitsplätze zu schaffen, die in der Industrie verloren gegangen waren. Insofern war es nur konsequent, auch auf regionaler Ebene Verantwortung zu übernehmen. Seit 1991 bemühe ich mich als Gründungsmitglied und seit 1993 als Vorsitzender des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz e.V. eine effektive und ansprechende Vermarktung einer der attraktivsten Urlaubsregionen Deutschlands voranzutreiben.

Diese Kombination von theoretischem Fachwissen, das ich mir auf der Bundesebene über die Jahre aufgebaut habe, und praxisbezogener Arbeit in der Heimat hat dazu geführt, dass ich 1998 zum Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Tourismus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion bzw. tourismuspolitischen Sprecher der Fraktion gewählt wurde. Seit 2009 bin ich Vorsitzender des Ausschusses für Tourismus des Deutschen Bundestages.

Als Mitglied des Fraktionsvorstandes, des Tourismusbeirates der Bundesregierung und vieler anderer touristischer Gremien nutze ich die Möglichkeit, den Tourismusstandort Deutschland, Sachsen und meinen Heimatwahlkreis auf nationaler und internationaler Ebene politisch zu begleiten und zu stärken. Auch in Zukunft werde ich jede Möglichkeit nutzen, um in Berlin oder andernorts für meine Heimat zu werben und damit Arbeits- und Ausbildungsplätze vor Ort zu sichern bzw. neue zu schaffen.

Kultur/Sport

Der Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge verfügen über eine wunderschöne, ja einzigartige Natur, ein ausgezeichnetes Angebot an Betrieben der Gastronomie und Hotellerie und über beeindruckende Kulturgüter. Die Ausgangslage für eine erfolgreiche Vermarktung der Region ist also gut, allerdings mussten in den letzten Jahren gerade aufgrund der finanziellen Lage der öffentlichen Haushalte in den Kommunen auch deutliche Einsparungen beim Kulturhaushalt vorgenommen werden.

Angesichts dieser Situation habe ich bereits 1992 gemeinsam mit dem Trompetenvirtuosen Prof. Ludwig Güttler und Bürgermeistern des Wahlkreises die Initiative für das Musikfestival "Sandstein und Musik" ins Leben gerufen. Dank des Engagements vieler ehrenamtlicher Helfer und regionaler Sponsoren sowie der künstlerischen Leitung von Prof. Ludwig Güttler und der Schirmherrschaft des Sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich ist es uns in den letzten Jahren gelungen, ein kleines, aber feines Kulturevent zu etablieren. Dieses zeichnet sich durch internationale Spitzenensembles der klassischen Musik aus, die zu erschwinglichen Preisen in Kirchen, Burgen und Schlössern des Landeskreises auftreten. Durch Ehrenamt und das bürgerschaftliche Engagement der Sponsoren, vom Handwerksmeister bis zur ortsansässigen Bank, kommt das "längste Festival Europas" im Gegensatz zu anderen hochsubventionierten Festivals mit gerade einmal 23 Prozent öffentlicher Förderung aus. Das Festival trägt damit maßgeblich zum Erhalt unserer Kulturlandschaft bei, zieht zunehmend kaufkräftige Gäste aus Westdeutschland und ganz Europa an und verbessert damit auch die so genannten weichen Standortfaktoren für den Investitionsstandort Sächsische Schweiz – Osterzgebirge.

Die praktischen Erfahrungen und Kontakte beim Aufbau dieses Musikfestivals nutzte ich in der Vergangenheit für eine Kulturinitiative innerhalb der Sächsischen Union. Auf meine Initiative hin wurde damals ein Antrag in den Landesvorstand eingebracht und mehrheitlich beschlossen, der die Gründung eines Landesfachausschusses für Kultur vorsieht und damit den Erhalt der deutschlandweit einzigartigen sächsischen Kulturlandschaft wieder stärker in das Bewusstsein der Sächsischen Union rückt. Dem Erhalt und Ausbau der regionalen Kulturlandschaft will ich mich daher auch in Zukunft intensiv widmen. Der häufig allein haushalterisch geführten Debatte um Kultur müssen inhaltliche Impulse hinzugefügt werden. Da mit der Unsicherheit der Menschen über die Auswirkungen der Globalisierung das Bedürfnis nach kultureller Verankerung wächst.

Als Präsidiumsmitglied des Kreissportbundes Sächsische Schweiz - Osterzgebirge und als Mitglied des SSV Altenberg setze ich mich gezielt für den Breiten- und Spitzensport ein, denn die Sportvereine unserer Region und die ehrenamtlichen Trainer und Betreuer sind die "besten Sozialarbeiter", die wir vor Ort haben können. Die Vereine sorgen zusätzlich für eine Verankerung der Menschen in ihrer Heimat. Unsere Spitzensportler sind Vorbilder für die Jugend und mit ihren Erfolgen identifiziert sich einen ganze Region.

CDU