Klaus Brähmig MdB

  • Mit Leidenschaft und Augenmaß will ich Politik gestalten.
  • Wir brauchen mehr Transparenz bei politischen Entscheidungen. Direkte Kommunikation ist ein Weg dazu.
  • Politik sollte durch langjährige Leistung überzeugen. Kometenhafte Aufstiege über den Fahrstuhl werden scheitern.
  • Politik sollte unaufgeregt agieren und zugleich
    beherzt zupacken.
  • In der Mitte liegt die Kraft.
  • Auf- und Abstiege gehören zur Politik.
    Optimismus und Gelassenheit sind da gute Wegbegleiter.
  • Politik braucht Menschen, die mutig vorangehen.
  • Meine Politik will ich so gestalten, dass ich den morgendlichen Blick in den Spiegel nicht scheuen muss.
  • Der Bundestag ein fernes Raumschiff?
    Bodenhaftung ist meine Antwort.
  • Politische Schwergewichte bewegen mehr.
  • Mein Kompass ist ein fester Glaube.
    Das C ist für mich nicht verhandelbar.
  • Nur aus Kollegialität und Kameradschaft entsteht gute Politik.
  • Hand in Hand – Nur gemeinsam sind wir stark.

Aktuelles

  • 22.08.2017Enthüllung der Gedenktafel zur Erinnerung an das Schicksal der vertriebenen Ungarndeutschen in Pirna

    Mehr als zwei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges sind etwa 50.000 Ungarndeutsche aus ihrer Heimat in die Sowjetische Besatzungszone Deutschlands vertrieben worden. Heute genau vor 70 Jahren kamen die ersten von etwa 50.000 vertriebenen Ungarndeutschen in Sachsen an. Der überwiegende Teil von ihnen fand zunächst in der „Grauen Kaserne“ in Pirna Aufnahme. Später wurden die Vertriebenen von hier aus in verschiedene Regionen Sachsens verteilt. Mir ist es politisch wie persönlich ein großes Anliegen, die Erinnerung an das Schicksal der vertriebenen Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg wachzuhalten. Als Ideengeber habe ich daher mit der Stadt Pirna eine Gedenktafel anfertigen lassen. Finanziert wird die Tafel vom Sächsischen Staatsministerium des Innern. Die Tafel soll auch den nachfolgenden Generationen als Mahnung dienen, für ein in Frieden, Demokratie und politischer Stabilität geeintes Europa zu wirken. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke konnte ich den Gesandten und stellvertretenden Botschafter der Republik Ungarn in Deutschland, Herr Dr. András Izsák begrüßen, der sich in das Goldene Buch der Stadt eintragen durfte. Etwa 50 Interessierte und Zeitzeugen sind der Einladung gefolgt bzw. durch die Medienberichterstattung im Vorfeld zur Enthüllung gekommen. Zur historischen Einordnung gehört, dass die Vorfahren der vertriebenen Ungarndeutschen im 18. Jahrhundert im zuvor von den Osmanen verwüsteten Königreich Ungarn angesiedelt worden waren. Seitdem hatten sieben Generationen dieser deutschen Einwanderer, die von ihnen besiedelten Regionen zu wirtschaftlich prosperierenden, blühenden Landschaften gemacht. Nachdem 1945 die Herrschaft der Nationalsozialisten und ihrer Verbündeten in Europa zusammengebrochen war, wurden die meisten der damals in ostmitteleuropäischen Ländern lebenden Menschen deutscher Nationalität in Kollektivhaftung für die Verbrechen der Unrechtsregimes genommen. Sie wurden enteignet und in den folgenden Jahren gezwungen, das Land ihrer Väter zu verlassen. Die ungarische Nationalversammlung hat beschlossen, den Vertriebenen eine finanzielle Entschädigung zukommen zu lassen. Außerdem erklärte sie im Dezember 2012 einstimmig den 19. Januar zum künftigen Tag des Gedenkens an die Vertreibung der Ungarndeutschen. Dieser Gedenktag wurde 2013 erstmals offiziell begangen.

  • 17.08.2017Neubau des OP-Traktes in Hohwald bringt Mehrwert für Patienten und Personal

    Auf meine Einladung nahm heute der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen Stanislaw Tillich an der Grundsteinlegung für einen neuen OP-Trakt in der Hohwaldklinik für Orthopädie und Rheumaorthopädie in Hohwald teil. Die Hohwaldklinik ist ein Beispiel dafür, dass Fachkrankenhäuser dieser Qualität nicht unbedingt in Ballungszentren stehen müssen. Die Klinik sichert in unserer Heimat dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge damit auch eine medizinische Versorgung auf international hohem Niveau. Insgesamt investiert die Asklepios-Klinik sieben Millionen Euro für die Erweiterung an diesem Standort. Neben hochmodernen OP-Sälen entstehen auch für die Ärzte und Pfleger größere Personalumkleiden und Personalräume. Bei einer so renommierten Fachklinik unmittelbar an der deutsch-tschechischen Grenze sollte man meines Erachtens diesseits und jenseits der Grenze darüber nachdenken, ob und inwieweit es wirtschaftlich und finanzpolitisch sinnvoll und machbar ist, Patienten aus Tschechien zu behandeln. Gerade in Grenzregionen sollte man schauen, ob es für die Region nicht sinnvoll ist, Strukturen im öffentlichen Sektor gemeinsam zu nutzen. Es wird im Gesundheitsbereich sicherlich nicht einfach aufgrund der Differenz bei Lohn- und Baukosten und den Unterschieden bei der Sozialversicherung. Trotzdem sollte dieser Gedanke geprüft werden, denn beide Seiten könnten vielleicht Steuermittel und Sozialversicherungsabgaben effizienter einsetzen und zugleich die gutnachbarschaftlichen Beziehungen weiter vertiefen.

CDU